Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • Unser Team
  • Geschichte
    • Geschichte
    • Chronik
    • Kirchenführer
  • Menschen+Dienste
    • Pfarrgemeinderat
    • Wirtschaftsrat
    • KiCaLa
    • Pfarrkindergarten
  • Kinder+Jugend
  • Pfarrleben
    • Gottesdienste/Veranstaltungen
    • Augenblicke
    • Unsere Verstorbenen
  • Friedhof
  • Sakramente
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Pfarre Halbenrain
Hauptmenü ein-/ausblenden
Seelsorgeraum Sonnenland Südost
Kontakt
+43 (3476) 2602
halbenrain@graz-seckau.at
Hauptmenü:
  • Unser Team
  • Geschichte
    • Geschichte
    • Chronik
    • Kirchenführer
  • Menschen+Dienste
    • Pfarrgemeinderat
    • Wirtschaftsrat
    • KiCaLa
    • Pfarrkindergarten
  • Kinder+Jugend
  • Pfarrleben
    • Gottesdienste/Veranstaltungen
    • Augenblicke
    • Unsere Verstorbenen
  • Friedhof
  • Sakramente

Inhalt:
Kirchenführer

von unserer Pfarrkirche

HALBENRAIN

Urspünglich Haldenrayn, dieser Name dürfte sich vom althochdeutschen Wort “hald” (geneigt, Abhang) herleiten, die Änderung auf Halbenrain ist ungeklärt. Das Gebiet ist schon seit mehr als 2000 Jahren besiedelt. Funde (bspw. Brandgräber in Dornau und mehreren Orten des Bezirkes) künden davon. Das Museum Ratschendorf - klein aber fein - gibt darüber ein gutes Bild. Nach Prof.Dr. Saria waren Illyrer (Noriker), Taurisker, auch germ. Völkergruppen hier ansässig. Mit den Römern blühte das Land neuerlich auf. (Weinbau seit dem 2.Jahrhundert n.Chr.) Am 26.4.1244 verlieh Friedrich II (der Streitbare) seinem Landschrieber Witigo und dessen Bruder Rüdiger das castrum Haldenrayn als Lehen. Nach deren Tod fiel Haldenrayn an den Burggrafen von Radkersburg Alhoch. Das Grenzgebiet hier wurde immer wieder heimgesucht von Einfällen aus dem Osten: UNGARN: 1480: ein ungarisches Heer (zur Regz. v. König Matthias) hielt Radkersburg und Halbenrain besetzt. Erst nach dem Tod des Königs Matthias v. Ungarn konnte Maximilian (1463-1519), der Sohn d. Kaisers Friedrich, das verlorene Gebiet zurückgewinnen. KURUZZEN: 1705-1711 1706: Klöch und Halbenrain wurden total niedergebrannt, viele Gefangene mußten mit hohen Geldbeträgen ausgelöst werden - Sachschäden in “Millionenhöhe”. Weitere Heimsuchungen stellten die Pest und die Heuschreckenplage dar. PESTJAHRE: 1349, 1560, 1576, 1644, 1680, 1714, 1739 HEUSCHRECKEN: 1713 (5x!) 1782 (über Klöch nach Halbenrain und Radkersburg) Durch all diese Ereignisse: Verwüstungen, Plünderungen, Morden, Viehraub, Massensterben, Ernteinbußen, Brandschatzungen, verarmten die Menschen immer wieder und hatten sehr hart zu kämpfen. Auch nach dem 1.Weltkrieg war das Gebiet besetzt. Am Ende des 2.Weltkrieges fegte die Kriegsfurie sengend, brennend und mordend über unsere Pfarre und die Umbegung hinweg. In den oben beschriebenen Ereignissen liegen die Gründe dafür, das das castrum Haldenrayn (1408 vest Haldenrayn, 1449 gesloss Haldenrayn, 1470 hauses Haldenrayn) oftmals die Besitzer wechselte. Nach dem Geschlecht Althoch erhielten das landesfürstliche Lehen die Emmersberger, die Stubenberger, die Rattmannsdorfer, die Gräfin Althann, deren Bruder Grundakher Graf Althann - dieser verkaufte das Schloß am 1.4.1724 an Georg Christoph Graf Stürgkh. Dieses Geschlecht hatte das Schloß bis zum Jahre 1979, also durch 255 Jahre, in ihrem Besitz. Seither gehört es dem Land Steiermark. Die Familie Stürgkh war für Halbenrain für viele Jahre von Bedeutung. Beinahe 250 Jahre hatte sie auch das Patronat über die Pfarre inne. Die Familie Stürgkh: Georg Christoph v. St. (1666-1739) wurde unter Karl VI in den Reichsgrafenstand erhoben und war als Ministerial- Finanz- Conferenc-Rath und Hofkanzler politisch tätig. Ihm folgten: Franz Anton v.St., 1734-1791 Karl Josef v.St., 1764-1825 Karl Leopold v.St., 1795-1888 Karl Kajetan v.St., 1832-1888 Karl Maria Josef v.St., 1859-1916; er war geheimer Rat, Minister für Kultus und Unterrricht, Ministerpräsident von 1911 bis zu seiner Ermordung durch Friedrich Adler am 21.10.1916. Heinrich Anton Maria v.St., 1861-1938 Barthold v. St., 1898-1965; auch er hatte politische Funktionen inne (Landesstadthalter und Landesbaureferent der Steiermark von 1934-1938, Abgeordneter zum Nationalrat v. 1950-1965, Präsident des Europarates und Präsident der Interparlamentarischen Union) Nach seinem Tod ging das Schloß Halbenrain an den Sohn Max Friedrich v.St. und an die Tochter Ladislaya (vereh. Baronin Seyffertitz). Kurz nach dem Tod des Grafen Max F. v.St. (1979) wurde der Besitz zum allergrößten Teil verkauft. Das Schloß ist heute eine Landwirtschaftliche Fachschule für Mädchen (St.Martin) mit Internat. Schloß Halbenrain ins bau- und kustgeschichtlich ein Juwel unserer Südsteiermark. Der heutige Bau entstammt größtenteils dem 16. - 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurden die Festungswerke niedergelegt, der doppelte Grabenring in Parkanlagen umgestaltet und die wunderbare Freitreppe errichtet. Die formale Durchbildung (Bogengänge, Hoftreppe) gehören dieser Bauperiode an. Die jüngste Renovierung (1985), vor Inbetriebnahme der Schule, ließ alte bau- und kunstgeschichtlich interessante Formen bestehen.
Am Fuße der Schloßtrasse befindet sich der Rothof (ehemalige Pferdestallungen und Remise für die Kutschen), der den Turnsaal für die Schülerinnen des Schloßes beherbergt und zugleich für diverse Verantstaltungen dient. Eine interessante, sehenswerte Besonderheit ist der im Süden des Schlosses, neben dem alten Getreidespeicher, angelegte Kräutergarten.

DIE PFARRE HALBENRAIN

Alte Stiche, auch die Murstromkarte (Steiermk. Landesarchiv) geben darüber Auskunft, daß die Mur früher nahe am Rande der Südtrasse von Halbenrain verlief, daß die Ebene bis Radkersburg einen hohen, unregelmäßigen Wasserstand aufwies (Radkersburg wurde nachweislich auf einer Murinsel erbaut). Alte Stiche künden von der Murflößerei, die oft gefährlich war wegen der Untiefen in der ausgebreiteten Wasserfläche um Halbenrain. Das erklärt den Hl.Nikolaus als Schutzpatron unserer Pfarrkirche. Die Pfarrkirche St.Nikolaus zu Halbenrain Vom ursprünglichen Bau der Kirche, bzw. über die 1. Installierung gibt es keine genauen Daten. Verschiedene Daten, wie eine Pfarrerliste aus dem Jahre 1470, die Nennung von Pfarrer Lenhard Gerold zu Halbenrain um 1528, oder die Nennung der Pfarre Halbenrain unter Pfarrer Georg Thenner vom 23.7.1603 weisen auf das Bestehen der Pfarre hin. Bei Peter Krenn “die Oststeiermark” - Verlag St.Peter, Salzburg - wird Halbenrain 1418 als Pfarre genannt.
Die Geschichte der Kirche Halbenrain ist zu einem sicheren Teil im Zusammenhang mit der Burg, bzw. mit dem Schloß Halbenrain zu betrachten. Nach der Vertreibung der Protestanten (31.12.1599) wurde die Pfarre Halbenrain als Filiale der Pfarre Klöch zugeteilt und erst wieder im Jahre 1796 zur selbstständigen Pfarre erhoben. Der Vischer-Stich von 1681 gibt ein deutliches Bild von der Wehranlage und der damaligen Kirche. Sie ist ein einfacher Langbau mit halbrunder Altarnische im Osten und einem Westtürmchen. Die einfache Dorfkirche (die romanische Landkirche) stellt sich durch Jahrhunderte so dar. Nach einem Kuruzzeneinfall 1706 wurde viel niedergebrannt, daher der Neubau des Schlosses. In diese Zeit fällt auch der Bau der heutigen Kirche. P.Krenn (s.o.) schreibt: “Die heutige Kirche ist ein Barockbau (1717 konsekriert). Es ist ein hohes dreijochiges Langhaus, das eine Doppelpilastergliederung und Kreuzgratgewölbe zwischen Doppelgurten aufweist. Der eingezogene zweijochige Chor schließt gerade und hat seitliche Anbauten einer Sakristei - aus dem Jahre 1847 - einer Tauf- bzw. Beichtkapelle und 2 Oratorien. Nördlich des Chores ist ein quadratischer, viergeschoßiger Barockturm mit einem spät erneuerten Spitz- und Zwiebelturm.” Am Chorschluß befindet sich eine Loretokapelle, die 1736 von C.Graf Stürgh mit einer Grablage für die Familie Stürgh (heute geschlossen) errichtet wurde. In einem schriftlichen Versprechen an den Reichsfürsten sichert der Graf zu “Kapital für die Loretokapelle anzulegen auf ewige Zeiten”. 1968 wurde die Kapelle neu gestaltet, die Glasbilder der Fenster und Türen nach Entwürfen des akademischen Malers Prof.Fellner erstellt. Die Westfassade der Kirche mit dreieckigem Giebel enthält in den Wandnischen Spätrenaissacefiguren (Ende 16.Jh.) mit den Heiligen Lukas (m.d.Stier) und Markus (m.d. Löwen). 1958 wurde ein Sgraffito von Toni Hafner (Lankowitz) an der Westwand erstellt. Es stellt den Pfarrpatron St.Nikolaus dar, der die Menschen von körperlichen Leiden (dafür steht der Mann mit Gipsverband), von seelischen Leiden (dafür steht die weinende Frau) heilen soll. Nikolaus, der Jugendfreund, möge die Kinder und die Jugendlichen (dargestellt durch einen jungen Mann) bewahren, die ganze Gemeinde außerdem von den modernen Sklavenfesseln der verschiedenen “ismen”, wie Materialismus, Nationalismus, etc.. befreien.

Die Ausstattung der Kirche ist spätbarock und stammt aus dem 3.Viertel des 18. Jhs. Der Hochaltar hat einen hohen Säulenaufbau und ein Altarblatt mit dem Hl.Nikolaus. Im Chorraum ist ein Bild der Hl.Anna aus dem Jahre 1850 von Parkerth. Am Chorgewölbe sind neubarocke Fresken: mit der Hl.Dreifaltigkeit, einer Puttenglorie um ein Marienmonogramm, Ovalfelder mit den 4 Evangelisten (Ende 19.Jh.) Die Kanzel mit dem Hl.Michael auf dem Schalldach stammt aus dem Jahre 1770. Die Kreuzwegbilder vom Maler C.Amon stammen aus dem Jahre 1837. Ein davon verlorengegangenes Bild wurde vom akademischen Maler F.Weiß 1962 gemalt. Das dreiachsige Orgelchor steht auf Steinsäulen. Darunter befinden sich 2 Marmorputten (nach Krenn möglicherweise von einem Epitaph?)

 

 

Foto: Slawek Bialkowski

In der Taufkapelle ist ein Glasfenster mit dem guten Hirten (Nach einer Zeichnung von Toni Hafner und einem Entwurf von Franz Weiß in Schlierbach hergestellt). Die Taufkapelle ist zugleich Beichtkapelle - daher der Gobelin ”Die Heimkehr des verlorenen Sohnes” von Prof.Osterider (1966) -. dieses Kunstwerk soll zur Besinnung nach der Beichte hilfreich sein.

Der Pfarrstempel wurde übrigens auch von Prof.Osterider entworfen.

Der Friedhof befand sich bis zum Jahre 1819 um die Kirche, dann wurde er an der Straße nach Klöch neu angelegt. Pfarrer Paul Breitwieser hat sich in den Jahren 1958-1974 um der Anschaffung von Kunstbildern, Plastiken, etc., um die Neugestaltung von Wegkreuzen unter Beiziehung namhafter steirischer Künstler sehr verdient gemacht - so auch um die Gestaltung des Friedhofes. 1965 schuf Prof.Osterider ein Sgraffito mit dem Auferstehungsengel am Friedhofseingang. Das eiserne Tor wurde nach einem Entwurf von Kaplan Franz Platzer hergestellt. Der Bildhauer Thomas Resetarits schuf 1967 eine Totenleuchte. 1968 wurde nach einem Entwurf von Pfarrer Breitwieser ein Grabstein für das Priestergrab geschaffen. Zwischen 1963-65 wurde die Friedhofmauer in der heutigen Form errichtet und 1976 wurde die Aufbahrungshalle gebaut. Der Pfarrhof wurde 1803 auf einer Wiese des Grafen Stürgh errichtet und immer wieder sehr schön renoviert - zuletzt 1991.

Die Glocken unserer Kirche Wie in jedem Krieg mußten auch im 2.Weltkrieg die Glocken der Kirche geopfert werden. Daher gab es bis 1956 noch eiserne Glocken, die nicht sehr schön klangen. Neue Glocken wurden angeschafft: Die Kriegerglocke (fis-833kg) mit dem Bild des Hl.Sebastian hat folgende Schrift: “Für die Opfer beider Kriege - “Zerstreut in allen Winden liegt ihr, o Helden schwerer Zeit. Diese Glocke wird stets künden, daß ihr nicht vergessen seid.” Die Zwölferglocke (gis - 569 kg) mit dem Bild der Muttergottes von Mariazell hat folgende Inschrift: “Deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus.” Die Sterbeglocke (h-372 kg) mit dem Bild des Hl.Josef hat folgende Schrift: “Wenn einst uns schlägt die letzte Stund, tu uns dein Kraft und Hilfe kund.” 1968 gab Pf.Breitwieser anläßlich der Jahrhundertfeier der Märtyrer Petrus und Paulus, sowie 50 Jahre Fatima einen Bildstock in Auftrag. (Standort Kirchplatz) Der Bildhauer Alfred Schlosser stellt in Bezug auf die Jubiläen in 3 Bildern folgendes dar: 1. Maria beschützt und mahnt die Christenheit in einer unruhigen (brennenden) Welt. 2. Der schwache Petrus wird durch den Gnadenblick Christi so umgewandelt, daß er zur 1. Säule der Kirche wird. 3. Der stolze und fanatische Paulus nimmt die Gnade Gottes und seinen Auftrag an und wird zur 2. Säule der Kirche. Der Bildstock möchte folgende Aussage machen: Maria, Petrus und Paulus waren Menschen wir wir - groß wurden sie nur durch die Gnade Gottes. Wir werden für uns die Gnade Gottes erbeten müssen. In den Dörfern wurden einige Wegkreuze neu und sehr würdig renoviert. 1965 Neuerstellung des Halbenraine Pfarrkreuzes von Prof.Osterider (westl. Ortsanfang). Die Bilder stellen dar: zur Straße hin: Schutzengelmadonna rückwärts: Jesus, der gute Hirte gegen Halbenrain: Erzengel Michael gegen Unterpurkla: Hl.Christophorus Kapellen in der Pfarre Donnersdorf/Au: Dreifaltigkeitskapelle (geweiht i.J.1986) In gemeinschaftlichem Zusammenwirken wurde diese Kapelle geschaffen - Gott bewußt in die Mitte des Dorfes gestellt. Sie wurde an einer Weggabelung gebaut, um auch die Wanderer zum Verweilen und Besinnen einzuladen. 3 Beweggründe führten zur Realisierung: * Im Gedenken an die abgewehrte Bedrohung einer geplanten Überflutung der Au (wg. eines gepl. Baues eines Atomkraftwerkes im ehem. Jugoslawien) * Im Gedenken an das verheerende Jahrhundertunwetter 1980 (Eichen knickten wie Zündhözer, jedoch kein Mensch litt Schaden) * Als Mahnung gegen die Zerstörung der bäuerlichen Umwelt Gestaltung und Ausstattung der Kapelle: Kreisform: Sinnbild des Willens d. Gemeinschaft zusammenzustehen, sich um d. Altar zu Dank u. Lob einzufinden Dreieckige Dachkonstrukrion: Altafüße als etraeder - Sinnbild d. Hl. Dreifaltigkeit Firstgadenfenster: Gott dem Schöpfer zugedacht (Urzelle, Fisch, Brot, Wein, Reiher, Kosmos) Kapellenfenster: Der Hl.Geist, der Lebensspender, bewhre die Menschen auch in Zukunft vor Unheil. “Löscht den Geist nicht aus!” Korpus: ein Feldkreuz (Schnitzer unbekannt), soll an den Erlösungtod Christi erinnern. Schutzmantelmadonna: Geschenk von Pfarrer Urbanitsch Fenster im Vorraum: “Segen und Fülle” - Blumenkrug und Feldfrüchte der Au, wie Mais und Kürbis Alle Fenster sind Dickfarbgläser aus Schlierbach Donnersdorf: eine Meßkapelle 1852 erbaut, der Himmelskönigin geweiht. Drauchen: eine Betkapelle, 1848 erbaut, der Hl.Dreifaltigkeit geweiht. Oberpurkla: 1850 Erbauung eines Bildstocks mit Glocke, 1976 zur Meßkapelle erweitert und eine weitere Kapelle Unterpurkla: eine Meßkapelle, 1880 erbaut, der Marienmutter geweiht. Dietzendörfl: eine Betkapelle Dietzen: Bildstock, Wegkreuz Dornau: Betkapelle Hürth: eine Meßkapelle, 1908 erbaut, dem Hl.Josef geweiht. Die Frauensäule In der Mitte der Straßenkreuzung in Halbenrain steht die Frauensäule - eine 8m hohe Säule, die eine betende Marienstatue trägt. Der Krämer Josef Hönigmann ließ sie 1862 erbauen. Die Marienstatue wurde vom Grazer Steinmetz und Bildhauer Michael Rosenberg angefertigt. Zu Lebzeiten des Erbauers wurde jeweils am Freitagabend eine am Sockel aufgehängte Laterne entzündet. Der Sockel trägt mehrere Inschriften. Rund um die Säule standen bis 1955 3 Linden - dieser Platz war der abendliche Treffpunkt der männlichen Dorfjugend während der schönen Jahreszeit. Quellen und Literatur: Schulchronik (1726, 1668/70) Ortskundliche Stoffsammlung ab 1951 Festschrift zur Markterhebung von Halbenrain 1985 Pfarrchronik Diözesanarchiv Graz - Pfarrakten von Halbenrain Stmk. Landesarchiv - Kirchen und Pfründen Stmk. Landebibliothek - Pirchegger “die Untersteiermark” u. div. Schriften R.Baravalle: Steirische Burgen und Schlösser Peter Krenn “Die Oststeiermark” - Verl. St.Peter, Salzburg 1961 Dehio - Stmk Romanische Kunst in Österreich v. Baldass, Buchowiecki, Mrazek Barock in Österreich v. Grimmschitz, Feuchtmüller, Mrazek Franz Brauner: Steirische Heimathefte Nr.10 “Das untere Murtal v. Wildon b. Radkersburg”

zurück


nach oben springen
Footermenü:
  • Unser Team
  • Geschichte
    • Geschichte
    • Chronik
    • Kirchenführer
  • Menschen+Dienste
  • Kinder+Jugend
  • Pfarrleben
  • Friedhof
  • Sakramente

Herzlich willkommen!

  • Impressum
  • Datenschutz
  Anmelden
Diözese Graz-Seckau
nach oben springen